Das Hinweisgeberschutzgesetz (Whistleblower-Gesetz) tritt nun endlich auch in Deutschland in Kraft. Bei Nichtumsetzung drohen 50.000 € Bußgeld.

In der vergangenen Woche haben Bundestag und Bundesrat dem Kompromiss des Vermittlungsausschusses zugestimmt. Das Gesetz soll nun mit Hochdruck umgesetzt werden. Ob Ihr Unternehmen von der neuen gesetzlichen Regelung betroffen ist und was das Gesetz genau von Ihnen fordert, erfahren Sie kompakt zusammengefasst in diesem Artikel:

  • Unternehmen und Organisationen ab 50 Beschäftigten müssen sichere interne Hinweisgebersysteme installieren und betreiben. Kleineren Unternehmen zwischen 50 und 249 Beschäftigten wird dafür eine Umsetzungsfrist bis zum 17. Dezember 2023 eingeräumt. Größere Unternehmen haben lediglich 4 Wochen Zeit, um die Anforderungen umzusetzen.
  • Unternehmen müssen geeignete Meldekanäle zur Entgegennahme von Hinweisen zu Compliance-Verstößen einrichten.
  • Wird ein Hinweis abgegeben, muss dies der hinweisgebenden Person innerhalb von 7 Tagen bestätigt werden.
  • Die Meldung muss absolut vertraulich behandelt werden und darf ausschließlich von ausgewählten Personengruppen (bspw. nicht Ihre unternehmensinterne IT) eingesehen und bearbeitet werden.
  • Innerhalb einer Frist von 3 Monaten muss die hinweisgebende Person über die in dem gemeldeten Fall ergriffenen Maßnahmen (bspw. Personalgespräche, Weitergabe an ermittelnde Behörden, Strafverfolgungen, etc.) informiert werden.
  • Auch anonyme Meldungen sollen bearbeitet werden. Die Rückmeldefristen gelten auch hier.
  • Verstöße gegen diese Vorgaben können mit einer Buße von 50.000€ geahndet werden.

Ist Ihr Unternehmen für diese Anforderungen gerüstete? Kommen Sie gerne zu einem kostenlosen Analysegespräch auf uns zu.




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